In mehreren Hamelner Schulen werden nicht deutschprechende Schülerinnen und Schüler in Sprachlernklassen unterrichtet um die deutsche Sprache zu erlernen. Da für uns noch einige Fragen offen sind hat die Fraktion Piraten/ DIE LINKE eine Anfrage an den zuständigen Ausschuß gerichtet:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

die Fraktion Piratenpartei & DIE LINKE im Rat der Stadt Hameln stellt folgende Anfrage zur Beantwortung im zuständigen Ausschuss:

An Hamelner Schulen werden nicht deutsch sprechende Schüler in Sprachlernklassen unterrichtet, dazu stellen wir folgende Fragen:

1. In welchen in Hamelner Trägerschaft befindlichen Schulen sind Sprachlernklassen eingerichtet?
2. Wie viele Klassen gibt es an den betreffenden Schulen und wie setzen sie sich zusammen?
3. Werden die Schüler in Vollzeit in Deutsch unterrichtet oder nur zusätzlich, und wenn ja wie viele Stunden pro Woche?
4. Wurden bei Einrichtung dieser Klassen die Stunden für Schulsozialarbeit aufgestockt?
5. Gibt es für Schüler, die aus Krisenregionen wie z.B. Syrien oder Afghanistan stammen, Kriegstrauma- psychologische Betreuung?
6. Was wurde, bzw. wird mit Einführung der Sprachlernklassen an zusätzlichen Lehr- und Lernmitteln angeschafft?
7. Haben die betroffenen Schulen dafür zusätzliche finanzielle Mittel erhalten?
8. Wird der heterogen Klassenzusammensetzung aus unterschiedlichsten Nationen und unterschiedlichem Alter (z.B. 6-12 Jahre) personell durch Doppelbesetzung mit Lehrkräften Rechnung getragen?
9. Können alle Kinder ohne Deutschkenntnisse diese Klassen sofort besuchen, gibt es Wartelisten und/ oder werden diese in andere Schulen geschickt?
10. Stehen den Schulen Dolmetscher, insbesondere für Rumänisch und Arabisch zur Verfügung?
11. Wie viele Schüler aus einer Sprachlernklasse werden in Regelschulen übernommen?

Anfrage zu Sprachlernklassen
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