Der von uns eingebrachte Antrag zur Anbringung von Pfandringen an Mülleimern in Hameln, wurde am 26.03.2014  im Umweltausschuss mit großer Mehrheit angenommen, und wird nun im Verwaltungsausschuss und im Rat zur Abstimmung gestellt.

Wie Stadtbaurat Hermann Aden heute mitteilte wird die Stadt sich um die Beschaffung und Anbringung der Pfandringe kümmern, so dass dieses, vorerst auf ein Jahr befristete Pilotprojekt im Sommer starten könnte.

Hierzu schreibt die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage:

M i t t e i l u n g e n :
Die Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt ist eine Daueraufgabe und liegt uns allen am Herzen. Ein verstärktes Augenmerk wird dabei auf den touristischen Bereich, insbesondere auf die Altstadt innerhalb der Wallstraßen gelegt. Unter diesem Aspekt ist vorerst der versuchsweise geplante Einsatz von an Abfalleimern angebrachten Pfandringen für Pfandflaschen einzuordnen.
Pfandflaschen und Dosen werden von den Personen hinterlassen, die das weitere Herum-tragen als Belastung und somit als störend empfinden und sich davon entlasten wollen, vielleicht ist ihnen auch nicht bewusst, dass auf den Flaschen und Dosen Pfand entrichtet wurde. Dazu kommen die Personen, denen der Weg zur Rückgabe der Flaschen und Dosen zu umständlich oder wegen fremder Örtlichkeit nicht bekannt ist. Daher ist das Leergut vermutlich zum überwiegenden Teil den Touristen zuzuordnen, zumal es nicht in allen Ländern Flaschenpfand gibt.
Das Gros der Touristen sind Tagestouristen, die mit ihrem Auto kommen und die am Wall liegenden Parkhäuser, bzw. den Wohnmobilstellplatz an der Ruthenstraße aufsuchen. Für die Versuchsphase bieten sich somit die Zuwegungen von diesen Punkten zur Altstadt an. Für den Fußgängerzonenbereich sollte aus ästhetischen Gründen vom Einsatz der Pfandringe abgesehen werden.

 

Erster Erfolg für Openantrag: Pfandringe

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