Die Linke hat die Einführung eines bürgerfreundlichen, internetbasierten Ereignismeldesystems beantragt.

„ Den Hamelnern soll die Möglichkeit gegeben werden, kleine Mängel der Stadtverwaltung direkt zu melden und deren Bearbeitung im Internet zu verfolgen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Lars Reineke.

Die Stadtverwaltung müsste bei der Einführung eines solchen Systems nicht bei null anfangen. Vorbild könnte Osnabrück sein. Die Stadt Osnabrück hatte 2013 ein bürgerfreundliches internetbasiertes Ereignismeldesystem eingeführt. Mit einer entsprechenden App ist es möglich, per Smartphone oder PC Missstände zu melden (z.B. schlechte Straßenzustände, defekte Straßenbeleuchtung, mangelnde Gehwegreinigung). Auf Grundlage eines Geoinformationssystems wird dann die Meldung in eine Straßenkarte eingetragen und den zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung automatisch übermittelt.
Der Bürger kann anhand eines Ampelsystems und eines Meldetextes den Fortschritt der Bearbeitung verfolgen. „Durch dieses System wird die Bürgerbeteiligung verbessert und die Zusammenarbeit zwischen Bürger und Stadtverwaltung erleichtert“, erklärt Peter Kurbjuweit und bietet an, sich mit Vertretern der Ratsfraktionen das System beim Osnabrücker Service Betrieb erklären zu lassen.

Die Fraktion DIE LINKE beschäftigt sich schon seit ca. einem Jahr mit solchen Meldesystemen. Mit ihrem Antrag unterstützt sie den neuen Schwung für eine Bürgerbeteiligung in Hameln.

Linke beantragt Einführung eines bürgerfreundlichen, internetbasierten Ereignismeldesystems

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