Unter dem Motto “Richtig gut. Aufwerten jetzt! ErzieherInnen verdienen mehr” setzen sich die Gewerkschaften ver.di und GEW gemeinsam mit Erzieher/innen und Sozialarbeiter/innen für einen besseren Tarifvertrag für die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten ein. Dabei geht um eine bessere Anerkennung und Wertschätzung der überwiegend von Frauen ausgeübten, gesellschaftlich wichtigen Arbeit von Erzieher/innen und Pädagogen/innen.
„Wir sind mit diesem Streik solidarisch,“ sagt Fraktionsvorsitzender Lars Reineke.
Auch die Hamelner Beschäftigten des Sozial- und  Erziehungsdienstes wurden von den Gewerkschaften zu einem Streik aufgerufen. Diesem Streik schlossen sich fast alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamelner Kindertagesstätten an.
Ein Notdienst für Eltern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, wurde eingerichtet. Trotzdem mussten sich viele Eltern um andere Betreuungsmöglichkeiten kümmern.
Ob und in welcher Höhe ein Erstattungsanspruch für die ausgefallene Betreuungsleistung besteht, ist umstritten. Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Hameln hat die Stadtverwaltung mit der Bitte, die KiTa-Gebühren unbürokratisch zu erstatten, angeschrieben.
„Um das gute Verhältnis zwischen Gemeinde, Eltern und Kitas nicht durch unnötige Rechtsstreitigkeiten zu verschlechtern, sollte die Stadt Hameln für die ausgefallenen Betreuungszeiten auf die Erhebung von Kita-Gebühren verzichten und die Gebühren auf Antrag anteilig zurückerstatten, sofern die Aufnahme des Kindes in einer Notgruppe nicht möglich war,“ fordert Ratsherr Peter Kurbjuweit.
„Wir bitten die Stadtverwaltung, an den KiTa-Standorten und in den öffentlichen Gebäuden Erstattungsanträge bereit zu halten. Dies würde den Eltern das Leben erleichtern und dem eigenen Anspruch einer kinder- und familienfreundlichen Stadt gerecht werden,“ ergänzt Reineke.
Fraktion DIE LINKE fordert Rückerstattung von KiTa-Beiträgen
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