Als die DEWEZET am 18. Juni 2015 die Eckpunkte des Fusionsvertrages vorstellte, wurde über alle Details der Sparkassenfusion bis hin zur Frage des Sparkassenchefs berichtet.
Die Eckpunkte für die Interessen der Beschäftigten fehlten gänzlich.
Leider hatte die DEWEZET richtig berichtet, wie wir bei den weiteren Beratungen erfuhren.
„Es ist insbesondere im kommunalen Bereich vollkommen unüblich die zuständigen Gewerkschafts-Vertreter in den Fusionsverhandlungen nicht zu beteiligen.“ ärgert sich der Fraktionsvorsitzende Lars Reineke.
Ver.di hat klar und deutlich zu Chancen und Risiken einer Fusion Stellung genommen.
Zu einer Fusion gehört:
-Der Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen und Änderungskündigungen für die nächsten fünf Jahre
– ein Nachteilsausgleich für die Beschäftigten.
„Einem Fusionsvertrag, der komplett die Belange der Beschäftigten ausblendet, konnten wir im Rat nicht zustimmen !“ erklärt Ratsherr Peter Kurbjuweit.
„Es ist eine Frechheit, dass Hessisch Oldendorf und Bodenwerder bereits abstimmen, während wir den Vertrag noch nicht mal kennen und dem Hamelner Rat dann gesagt wird, dass man den Vertrag nicht ändern könne, weil Hessisch Oldendorf und Bodenwerder bereits abgestimmt hätten.“ moniert Lars Reineke.
„Der Sparkassenvorstand muss sich jetzt dringend die Belange der Beschäftigten kümmern“ fordert Ratsherr Kurbjuweit.

PM: ArbeitnehmerInnen sind bei Sparkassenfusion vergessen worden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.